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Die Basis für ein erfolgreiches Trainieren mit Hund, bildet sein Wohlempfinden und das Verständnis für sein Wesen.

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SOCIAL WALK

mit ND-Hunde

dieses mal in BÜDINGEN

am 25.03.2023

Anmeldung:

info@nomadedog.de

hallo@nd-hunde.de

Mantrailing mit den Niddanasen

​​

21.01. / 11.02. / 04.03. / 25.03.

 

Anmeldung:

hundeschule@nidda-nasen.de

Ethik

Herz

Wissen

Konzept Herz

Herz

Mit Herz assoziieren wir einerseits Leben, denn ohne Herz kein Blutkreislauf, keine Sauerstoffversorgung, kein funktionierender lebendiger Organismus. Andererseits ist Herz auch ein Synonym für die Liebe, tiefe Gefühle und Verbundenheit zu einem anderen Lebewesen. Das Herz beschreibt also nicht nur das lebendige, sondern auch die nicht greifbaren Gefühle

 

Hundetraining ist eine Herzensangelegenheit.  

Ohne Herz, keine Empathie, ohne Empathie kein Training mit Gefühl.

Gefühle sind wichtig, denn nicht alles lässt sich nach Schema praktizieren und abarbeiten.

Jedes Individuum hat eine Geschichte, unterschiedliche Bedürfnisse und benötigt eine angepasste Herangehensweise. Wir sollten auf unser Herz hören - das so wichtige Bauchgefühl - es ist das Gefühl, das man schon hat, bevor man genau weiß was dahinter steckt. Es sind spezifische Neuronen und Synapsen die in uns aktiv werden, Moleküle, Energien, etwas nicht wirklich greifbares, dennoch ist es da und kann uns viele Informationen geben, die wir nach dem ersten Gefühl hinterfragen und zusammen mit Wissen vereint vernünftig herausarbeiten können. Ja, vernünftig, denn Herz allein reicht meist nicht aus im Training, dazu benötigt es noch mehr. Wir können noch so viel Empathie haben, ohne das notwendige Wissen und entsprechende Trainingsmethoden wird es nicht reichen um Verhalten zu ändern. Dennoch ist das Herz so ein wichtiges Element, das wir nicht außer Acht lassen sollten. Es kann uns gerade dann helfen, wenn die Fakten alleine nicht genügen.

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Ethik

Achtsamkeit und Einfühlungsvermögen benötigen wir um auf das andere Individuum einzugehen. Und um eine richtige Entscheidung hinsichtlich der Erziehung des Hundes zu treffen, können wir uns die Fragen der Ethik stellen.

Was ist Ethik eigentlich? Grundlegend gehört Ethik zum Fachgebiet der Philosophie. Man reflektiert Themen und legt sinnbildlich die Dinge auf die Waage. Was wird abgewogen? Das Gute und das Schlechte. Was ist überhaupt gut und was ist schlecht? Wie werden diese Wörter zu Sinnbildern in unserem Kopf?

Durch die Aneinanderreihung geschichtlicher Ereignisse entwickeln sich Werte, Moral, Erziehung, Handlungen und so weiter. Was ethisch vertretbar ist, wird reflektiert und hinterfragt um entsprechende Entscheidungen zu treffen und danach zu handeln; man möchte herausfinden was zu tun ist. Aber man möchte nicht einfach irgendwas tun, sondern das, was man als moralisch vertretbare Handlung bewertet - was man als richtig oder gerecht empfindet.

Im Rahmen des Hundetrainings möchten wir gerne das Wohlempfinden von Hund und Halter in die Waage bringen. Also bemühen wir uns beide Spezies als Team sich näher zu bringen. Der Hund hat seine Bedürfnisse, seine Art zu kommunizieren sowie der Mensch seine Bedürfnisse und seine Art zu kommunizieren hat. Der Hund liest uns Menschen sehr genau um sich an unsere Lebensart anzupassen und zu integrieren. Wir Menschen können, und sind in der Verantwor- tung, die Art und Weise wie der Hund kommuniziert zu lernen, und sollten seine Bedürfnisse kennen um ihm somit ein gutes Leben in unserer Obhut zu ermöglichen - so können wir dem Hund auf Augenhöhe begegnen.

 

Wenn wir den Hund gerecht und einfühlend trainieren möchten, wird klar weshalb das Training über positive Verstärkung so ein sinnvolles Instrument darstellt. Mit Hilfe dieser Trainingsmethode können wir das Wohl des Hundes weitest möglich bewahren.

Wenn wir die individuellen Bedürfnisse des Hundes erkennen, können wir entsprechend auf ihn eingehen. Kommunikation auf Augenhöhe bereitet Freude auf beiden Seiten und ermöglicht somit ein gute Basis zum Lernen.

 

Es gibt keinen Grund für Strafen, sie öffnen lediglich Raum für Verhaltensauffälligkeiten.

Was bedeutet eigentlich Strafe? Neutral betrachtet ist Strafe, wenn wir dem Lebewesen etwas für ihn unangenehmes hinzufügen oder etwas Angenehmes entfernen. Erziehung über Strafe ist stets kritisch zu hinterfragen - Würgehalsband, Leinenruck, Zwicken, Schnauzengriff, oder drohende Gesten und Körpersprachliche Hemmung - nichts davon hilft uns langfristig Verhaltensänderungen auf Basis der positiven Gefühlsänderung zu erzielen, es dient lediglich der Einschüchterung. Meinem vierbeinigen Freund und Gefährten möchte ich lieber mit Achtsamkeit und Fürsorge begegnen.

Wir haben immer die Wahl auf feine Nuancen zu achten um gewaltfrei zu kommunizieren.

Konzept Ethik

Wissen

Konzept Wissen

Wissen ist die Schlüsselkomponente im Tiertraining, denn nur durch die fundierten Erkenntnisse der Ethologie (Verhaltensforschung), der Lerntheorie und Neurologie sind wir in der Lage Trainingstechniken gezielter und bewusster anzuwenden um so Verhalten zu beeinflussen.

 

In der Theorie ist Wissen nur dann wirklich Wissen, wenn die Annahme oder Hypothese durch Beweise belegt wird.

Wissen entsteht durch einen Prozess an Informationsaufnahmen und deren Beweise; Fakten oder geprüften Informationen.

 

Charles Darwin hat einmal gesagt: „Unwissenheit erzeugt viel häufiger feste Überzeugungen, als es das Wissen tut“

 

Daher sollte es uns ein Anliegen sein, Interpretationen durch genaue Beschreibungen und Informationswiedergaben zu belegen.

Im Falle der Ausdrucksweisen von Hunden können wir das was wir sehen zunächst beschreiben, bevor wir uns an die Interpretation machen. Damit können wir Verhalten teilweise vorhersehen und ggf. umlenken. Konflikten kann somit vorgebeugt werden, z. B. bei Hundebegegnungen oder im Mehrhundehaushalt. Auch hilft uns das Wissen über die Ausdrucksweisen im allgemeinen Umgang mit unseren Hunden sehr, da wir so adäquat auf die Gefühlslagen eingehen können - es stellt also die Basis im Zusammenleben mit unseren Hunden dar.

Jedes Tier hat sein artspezifisches Verhaltensrepertoire, seine eigene Persönlichkeit und individuelle Eigenschaften sowie Motivationen auf welche wir im Training ganz individuell eingehen. Was bei dem einen Tier funktioniert, klappt vielleicht nicht beim anderen. Somit gibt es nicht den einen ultimativen Leitfaden. Es ist wichtig unser Wissen im Hinterkopf zu haben um es gezielt anzuwenden. So lange wir wissen wie, warum und was passiert, können wir situativ einwirken und entsprechende Lernerfahrungen für unseren Hund mitgestalten und ermöglichen.

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Person

Mein Weg

Hi! Ich bin Petra, und wohne mit meiner Familie hier im Wetteraukreis.

Verschiedene Gegebenheiten haben mich genau hierhin geführt.

Begonnen hat alles, wie soll es auch anders sein, mit meinem Hund Aramis.

 

Aus heutiger Sicht würde ich sicherlich einiges anders machen; begonnen bei der Auswahl, die es so eigentlich gar nicht gab. denn Aramis war „der letzte“ aus der Zucht, oder sollte man hier eher Vermehrung sagen? 

Als wir Aramis zu uns holten, ging alles ganz schnell - Aramis sprang in wenigen Sekunden in unser Auto, und in unser Leben. An ein Zurück war nicht mehr zu denken. Von da an gehörte Aramis zu uns. (hier gehts zum Instragrambeitrag über den Anfang unserer Geschichte)

Ich hörte immer wieder: „Gib ihn doch ab!“, „ein Mali ist kein Anfängerhund!“, „und gleich so einen...“. Aramis ist ziemlich sicher ein Deutscher Schäferhund, vermutlich gekreuzt mit einem Malinois. Die oder die Rasse hatte aber keinen Einfluss auf unsere Entscheidung. Ich mag Schubladendenken nicht, und die sogenannte Rassebrille möchte ich nicht aufsetzen. Jedes Lebewesen sollte mit all seinen Facetten, Charakterzügen und Bedürfnissen gesehen und gefühlt werden.

 

Egal wie viele Verhaltensweisen von Aramis damals schwierig für unseren Alltag waren, ich habe seine gutherzige Seele gespürt, und wollte alles Erdenkliche dafür tun, dass es ihm gut ergeht. 

Da also begann mein Weg zur Hundepsychologin und Hundetrainerin – damals, vor sieben Jahren, in Offenbach.

 

Meine ersten Schritte Aramis zu helfen ebneten drei Bücher: "Stressfrei über alle Hürden" von Leslie McDevitt, "Tellington Training für Hunde" von Linda Tellington Jones und "Profi-Coaching für Hundehalter" von Jean Donaldson.

Aramis zählt zu den sogenannten reaktiven Hunden. Er reagierte schnell auf kleinste Reize. Seine Umwelt überforderte ihn. Exzessives Verhalten wie Buddeln an Mäuselöchern oder Kauen von Autoreifen sowie Tragen von sehr großen Stöcken (oder sollte ich eher sagen, kein Baum war zu groß für Aramis) Er trug alles davon was er tragen konnte, klammerte sich mit seinem Kiefer fest daran und wollte sich nicht mehr davon lösen. Eines der zähsten und leidigsten Themen war die Hund-Hund-Begegnung. Bei Sichtung, fror Aramis an Ort und Stelle ein, legte sich vielleicht noch schnell in die Sphynx-Position, und fixierte, bis er in die Leine sprang und lauthals schrie. Auch zu Hause begegnete er uns mit Verhalten wie zerfetzen von Mobiliar während unserer Abwesenheit, und mit submissivem urinieren bei unserer Heimkehr.

 

Seine Gesundheit ließ zu wünschen übrig. Licky-Fits-Anfälle füllten sein Leben. Die Nieren und der Magen sind auch nicht ganz fit. Als wir ihn zu uns holten war sein Fell wie Stroh und talgig zugleich, er stank und litt unter immer wiederkehrenden Parasitismus; von gerne streicheln lassen keine Spur. Nicht, dass er nicht gerne unsere Nähe suchte, er konnte Streicheln aufgrund des Zustandes seines Fells und der Hautoberfläche schlichtweg nicht genießen.

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In einer guten Aufzucht würden viele der genannten Punkte erst gar nicht auftreten. Ich handelte damals überstürzt; mein Herz war in Nullkommanix vergeben, und all die negativen Faktoren wurden ausgeblendet: Genau so sollte man keinen Hund zu sich holen, aber genau diese Umstände führten mich zu dem was ich heute bin: Hundepsychologin und Hundetrainerin.

Heute kennt Aramis alternative Verhalten und Signale, die ihn, und uns, besser durch den Alltag bringen. Sein Wohlbefinden in diesen Situationen ist stabiler – besser -  er bleibt ansprechbar und ist offen für Spiel. Das Licky-Fits-Syndrom halten wir so stabil es geht, was sein allgemeines Wohlbefinden und Training positiv beeinflusst.

Als Hundehalter hat man es auf dem Markt der Hundetrainer/innen nicht wirklich leicht. Viele Trainer bekennen sich nicht als aversiv arbeitend. Jedoch zählen leider Leinenruck, körpersprachliche Hemmung, Spritzpistolen usw. häufig zum Trainingsalltag.  Diese dunkle Seite des Hundetrainings entspricht nicht meinem Wesen, und nicht dem, was ich mir unter dem richtigen Umgang mit anderen Lebewesen vorstelle. Glücklicherweise begegnete ich nach umfangreicher Suche dann auch Hundetrainerinnen deren Sicht- und Herangehensweise mir entsprachen, und mit denen wir zusammenarbeiten konnten.

Die „gute Seite“ des Hundetrainings, die bedürfnisorientierte, gewaltfreie Arbeit mit Hunden durch positive Verstärkung, ist glücklicherweise auch zu finden. Hier finde ich mich wieder und hier fühle ich mich wohl. Letztendlich ist es immer gut auf sein inneres Gefühl zu vertrauen und so seinem Weg zu folgen. 

Je mehr ich mich in die Thematik Hund vertiefte, desto mehr entstand der Wunsch nach mehr Fachwissen. Die Arbeit als Innenarchitektin und Produktdesignerin wurde Vergangenheit und ich widmete mich voll und ganz der Hundepsychologie. Zunächst begann ich das Studium der Tierpsychologin mit Schwerpunkt Hund bei der ATN, welches ich erfolgreich abgeschlossen habe. Weiterhin bilde ich mich durch Workshops, Seminare und Webinare fort. Ehrenamtliche Tätigkeiten in Tierheimen und im Tierschutz begleiteten meinen Weg. 

Seit 2020 bin ich mit Freude Teil der CumCane-Ausbildung zur zertifierten Hundetrainerin bei Dr. rer. nat. Ute Berthold-Blaschke.

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